Häufige Fragen

Bezeichnung Tafelolive

Nach dem Internationalen Olivenrat (1991) wird als Tafelolive die gesunde Frucht bestimmter Sorten des angebauten Olivenbaums bezeichnet, welche im Stadium der entsprechenden Reife geerntet wird und von solch einer Qualität ist, dass nach geeigneter Verarbeitung ein essbares und gut haltbares Produkt entsteht. Bei dieser Verarbeitung können verschiedene Produkte und aromatische Substanzen von guter Qualität beigefügt werden. Jede Verarbeitungsmethode hat die Entfernung der Phänolglykosids „Oleuropein“ zum Ziel, welche den Früchten einen bitteren Geschmack verleiht und sie nicht essbar macht

Welches sind die Qualitätsmerkmale der Tafelolive?         

Die Qualitätsmerkmale der Tafelolive sind:

*           KERN: Der Kern muss beim Kauen der Frucht oder der Entkernung leicht zu entfernen sein.

*           ZUCKERGEHALT: Der hohe Gehalt des Fruchtfleisches an gärfähigen Bestandteilen ist eine Notwendigkeit und ermöglicht die erfolgreiche Gärung.

*           ÖLGEHALT: Muss möglichst niedrig sein, etwa 20% oder noch weniger.

Wie viele Oliven-Größen gibt es?

Es gibt Oliven in verschiedenen Größen entsprechend der Sorte. Die Oliven unterscheiden sich größenmäßig nach Stückzahl pro Kilo. Die unten angeführte Tabelle stellt die verschiedenen Größen der Oliven dar.

1

Atlas

51-70

2

Super Super Mammoth

71-90

3

Super Mammoth

91-100

4

Mammoth

101-110

5

Super Colossal

111-120

6

Colossal

121-140

7

Giants

141-160

8

Extra Jumbo

161-180

9

Jumbo

181-200

10

Extra Large

201-230

11

Large

231-260

12

Superior

261-290

13

Brilliant

291-320

14

Fine

321-350

15

Bullet

351-380

Welches Produktionssystem wird verfolgt?    

Wir verfolgen ein Integriertes Managementsystem für die Produktion. 

Warum wird die Frucht der Tafelolive vor ihrem Verzehr bearbeitet?

Die Frucht der Olive kann nicht sofort vom Baum verzehrt werden. Sie muss das Stadium der Verarbeitung durchlaufen, wobei durch verschiedene natürliche (traditionelle) oder chemische Methoden die Entfernung des Phänolglykosids „Oleuropein“ erreicht wird, welche der Olivenfrucht den bitteren Geschmack verleiht.